La Réunion, Frankreich im Indischen Ozean.

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LUX Hotel
Exotik und europäische Regeln, was unvereinbar scheint, ist hier Alltag. La Réunion ist Département und eine Region Frankreichs und logischerweise auch Europa, aber die Lage im Indischen Ozean macht sie auch zu einer exotischen Destination. Réunion ist vulkanischen Ursprungs und liegt etwa 700 km östlich von Madsgascar, sowie 200 km westlich von Mauritius. Sie gehört wie letztere zu den Maskarenen, benannt nach dem portugiesischen Seefahrer Pedro Mascarenhas.
Westküste
Réunion wird in der Regel als Urlaubsort für Wanderer beworben und das schreckt schon Urlauber ohne Rollstuhl und Handicap ab. Zu Unrecht! Denn vieles ist perfekt erreichbar und rolligerecht. Zum Beispiel Le Mäido, ein Aussichtspunkt, der den Blick in den Cirque de Mafate erlaubt. Cirque werden die großen Talkessel genannt, die durch vulkanische Tätigkeit entstanden sind. Der Cirque de Mafate kann nur zu Fuss und im Hubschrauber erreicht werden, nur wenige Menschen leben dort. Die beiden anderen Cirques können mit dem Auto erreicht werden.
Le Mäido- Blick auf den Cirque de Mafate
Ein spektakulärer Blick auf den Cirque de Mafate nach einer tollen Fahrt durch verschiedene Vegetationszonen. Zunächst noch mit beeindruckenden Blicken zur Westküste und dann bald durch wechselnde Landschaften und Wälder bis zum Aussichtspunkt.
Vom Parkplatz führt ein betonierte Pfad zur Absperrung. Das könnte optimaler sein, denn vom Rollstuhl guckt man durch Maschendraht. Wir haben das zu einer kleinen Gymnastikeinlage genutzt und uns an der Absperrung hochgezogen. Der Blick ist atemberaubend.
Nez de Boeuf
Der Aussichtspunkt Nez de Boeuf  ist gut mit dem Rolli zu erreichen und die ersten beiden, anstrengenden Meter werden durch einen atemberaubenden Blick in die Schlucht belohnt.
Ein absolutes Highlight ist auch die Fahrt hoch zum Piton de la Fournaise, dem aktiven Vulkan der Insel. Auf dem Weg zum Pas de Belcombe, dem ultimativen Aussichtspunkt mit Blick auf den Kegel der Fournaise gibt es unzählige Stops, die die vielen Aspekte des Vulkans zeigen.
Aussichtspunkt Plaine des Sables
Einer de Ausichtpunkte gewährt den Blick über die Plaine des Sables, einer Ebene, die tatsächlich sandig wirkt und durch einen Ausbruch des Piton Chisny entstanden ist. Sie liegt 2.260 Meter hoch. Je nach Sonneneinstrahlung schimmern die Farben der Lava, je nach Mineralgehalt, in zarten oder kräftigen Farben. Der Pas de Belcombe begrenzt die Plaine des Sables zum Piton de la Fournaise hin. Hier ermöglicht ein gut ausgebauter Aussichtspunkt den Blick auf den aktiven Vulkan und die gewaltige Kraterlandschaft in der er entstanden ist. Betonierte Wege machen die Plattform rollstuhlgerecht.
Pas de Belcombe
Rollstuhlgerechte Toiletten und eine sehr gute typische Küche findet man in der Gite de Volcan, einige Kilometer zurück entlang der Strasse und dann rechts ab. Man sollte den ausgeschilderten Parkplatz links liegen lassen und bis zur Gite vorfahren, dann ist alles mit Rampen zu erreichen. (öffnet mittags erst Punkt 12!)
Gite de Volcan
Es bietet sich an am Nachmittag ein Abstecher ins Vulkanmuseum nach Bourg-Murat zu machen. Hier findet man alles, was man wissen möchte zu den Vulkanen auf Reunion und auch zu Vulkanismus ganz allgemein. Zu Beginn der Austellung gibt es einen 4D Film, der aber bereits an der Kasse zu buchen ist. Es lohnt sich! in weiterer Ausflug zum Thema La Fournaise führt in den Süden der Insel, zur Lavaschneise bei  Ste. Rose. An unzähligen Stellen sieht man wie die Vulkane die Insel kreiert haben und noch immer ständig verändern. Man sollte mindestens einen halben Tag veranschlagen, so dass man Zeit hat die vielen kleinen Aussichtspunkte an der Küste anzufahren. Reunion ist nicht einfach, was das Schwimmen im Meer anbetrifft, der heftigen Strömungen nd auch der Haie wegen, aber bei Saint Pierre (La Réunion) gibt es den Plage de Saint Pierre, dort findet man neben 2 Assistenten auch einen befestigten Strandzugang und 2 Baderollstühle sowie einen Strandrollstuhl. Ich war ausserhalb der Saison vor Ort und konnte deshalb die Rollstühle nicht sehen, aber man kommt gut an den Strand und die Kommune hat mir versichert, dass ich das nächste Mal alles vorfinden werde. Na denn!

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